Hasta la proxima, Nordhalben

Zwischenstand “Ichplanet”

Nach 2 arbeits- und freizeitintensiven Wochen ist der 1. Kunstsommer Nordhalben vorrüber. Mit einem sehr feinen Abschiedskonzert in der Scheune gegenüber “Beim Christoph” endete das fränkische Kunstfestival 2019 gestern Abend.

Alle temporären Ateliers sind aufgeräumt und in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt, die Werke abgehängt und verpackt, die Koffer verzurrt und nach dem Morgenkaffee wird sich die Abreisekarawane in Gang setzen.

Die Nordhalbener haben uns Künstler durch ihr unerschöpfliches Interesse, ihre permantente Unterstützung und von schnelle Hilfe im Sturm erobert und durch ihre Herzlichkeit mehr Spuren bei uns hinterlassen, als wir mit unseren Arbeiten in ihrem Dorf.

Keine meiner Arbeiten ist fertiggeworden, aber die ersten Schritte für einen neuen Arbeitszyklus sind gegangen. “Trampelpfade in unbekanntem Gebiet” würde eine gute Freundin von  mir das nennen …

Kunstsommer Nordhalben: Die zweite Woche

So, jetzt bin ich angekommen, hab mich freigeschwommen und bin mittendrin in einem neuen Arbeitszyklus. Und schon kann ich meinen ganzen Krimskrams gleich wieder einpacken und weiterziehen. Die 2 Wochen sind in Nullkommanix vorbeigerauscht und der Kunstsommer in Nordhalben geht auf sein Ende zu. Morgen findet dann also das große Finale statt mit Rundgängen, einem Jazzkonzert und der Kerwa.

Kunstsommer Nordhalben: Tag 3 & 4

Meine erster künstlerischer Beitrag im Haus Mohr, einem ehemaligen Textilfachgeschäft, ist am Ende des vierten Tages Schlag 18 Uhr fertig geworden. Mithilfe von Schere, Papier und Klebeband ist ein ortsspezifisches Werk entstanden, das aus 10 einzelnen Figuren besteht, die im Verbund den Raum umkreisen.

Kunstsommer Nordhalben: Tag 1 & 2

  • auspacken
  • überlegen
  • langsam anfangen

Nordhalbener Kunstsommer

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Der Markt Nordhalben, die Bürgerinitiative NohA, DKD ART und der Künstlerkreis des“ Maxhauses“ laden Sie herzlich ein , vom 27.07. bis zum 10.08.2019 mit uns den 1.Nordhalbener Kunstsommer zu feiern. Während der zwei Kunstwochen werden nicht nur im Nordhalbener Künstlerhaus „Maxhaus“ neue Kunstwerke entstehen. Zusätzlich verwandeln sich leerstehende Ladenlokale entlang der Hauptstraße (Lobensteiner -/ Kronacher Straße, Ortsmitte) in temporäre Ateliers und kleine Galerien, weitere Wandbemalungen entstehen und Außenateliers von Kunstschaffenden laden zum Zuschauen ein.
So setzten wir ein Zeichen für eine Wiederbelebung und attraktive Gestaltung des Ortskerns. Vielen Dank an unsere Sponsoren für die Unterstützung. 16 Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet arbeiten parallel an ihren Projekten. Nordhalben präsentiert sich so zwei Wochen lang als lebendiges Künstlerdorf in dem alle Arbeitsorte für die Besucher als „offene Ateliers“ zu verstehen sind.
Mit Lesungen, Musik, Veranstaltungen und der örtlichen Gastronomie bieten wir Ihnen zusätzlich ein breites Rahmenprogramm. Zudem findet der „Nordhalbener Kinosommer“ vom 29.07. – 01.08.2019, parallel in der ersten Woche des Kunstsommers, auf dem „Dreschhallenplatz“ statt.
Erleben Sie diese besondere Atmosphäre in Nordhalben, schauen Sie den Künstlern über die Schulter und lassen Sie sich künstlerisch, kulturell, sowie kulinarisch begeistern.

 

Teilnehmende Künstler des 1. Nordhalbener Kunstsommers
  • Diana Deckelmann, Stencil / Paint Art
  • Kai Deckelmann, Digitalkunst auf Holz, Stencil / Spray Art
  • Bernd Engels, Objektcollagen
  • Daniela Faber, Installation / Fotografie
  • Judith Franke, Holzskulpturen
  • Anne Friederichsen, Malerei
  • Siegfried Gwodz, Druckgrafik
  • Elke Harras, Licht-Installationen
  • Michael Hoffmann, Stencil-Graffiti
  • HSN ONE, Graffiti / Graffiti-Workshop
  • Irmgard Freischlad, Workshop „Little Village“
  • Niko Kemena, Keramik / Plastik
  • Martin Schlenger, Grafik und Plastik
  • Ramona Taterra, Zeichnung / Druckgrafik
  • Volker Ullenboom, Holzskulpturen
  • Dagmar Wolf, Malerei / Objekte

 

Ein Jahr geht schnell vorbei

Letzten August habe ich auf dem Heimweg von Dresden nach Berlin die ersten Skizzen zu der Radierung gemacht, die seit gestern offiziell fertig ist. Hätte ich letzten Sommer geahnt, wie lange ich mit dem Motiv beschäftigt sein und wieviele Wartezeiten und Geduldsproben das Projekt beinhalteten würde, wäre ich wahrscheinlich ziemlich schnell in eine andere Richtung abgebogen.
Gestern war ich an der großen Tiefdruckpresse, einer gemütlichen Riesin im Zentrum der Radierwerkstatt, zugange und habe einen einzigen Druck zustande gebracht. Den ersten! Und was für einen!

Voilà!

“Votivtäfelchen”
99 x 99 cm, 400er Arches-Bütten, 2019, Edition: tja …

In den nächsten Wochen werde ich mit einigem Aufwand eine kleine Edition produzieren und hoffentlich bald eine passende Möglichkeit finden, das Motiv auszustellen. Eine Preview gibt es in jedem Fall am 15. Juni 2019 beim alljährlichen Sommerfest im Bethanien.

Endlich mal wieder ‘ne Aquatinta…

aquatinta_testprint_00©ramona_taterra_2019.jpg

Seit einiger Zeit habe habe ich an dieser Kupferplatte gearbeitet. Eigentlich sollte es nur eine Materialskizze bleiben, um endlich mal wieder mit dem Aquatintaverfahren auf Tuchfühlung zu gehen. Ich bewundere die Kollegen, die dieses Procedere gut beherrschen. Denn mir fällt es wirklich schwer, in doppelter Hinsicht entgegengesetzt zu denken (seitenverkehrt & tiefenverkehrt) und ein Motiv dementsprechend zu planen, abgesehen davon, daß man, sobald der Kohlenstaub eingebrannt wurde, nichts mehr von der Strichätzung sieht und im Blindflug die flächigen Abstufungen anlegt.

Das ist hier nun der erste Probedruck, den ich in aller Eile zehn Minuten vor Werkstattschließung hingepfuscht habe. Das Ergebnis hat mich überzeugt, mich zukünftig wohl etwas stärker mit der Aquatinta zu befassen.

Titel: ? | 30 x 20 cm | Hahnemühle Bütten | Auflage: ?

Lebewohl, Litfaßsäule (Teil 2)

An diesem Wochenende habe ich das Atelier bei diesem kurzfristigen Blitzfrühling einmal mehr auf die Straße verlegt. Vielen Dank an A.J. für die großartige Unterstützung!

Lebewohl, Litfaßsäule

Die klassische, althergebrachte Litfaßsäule verschwindet nach 164 Jahren aus dem Stadtbild – obwohl sie eine Ur-Berliner Erfindung ist.

Mike Wilms & Christian Gehrke / Berliner Zeitung / 28.01.2019

 

Schade … aber nichts ist für immer. Bleibt nur, sich in den kommenden Wochen gebührend von den Betondinosauriern zu verabschieden und stattdessen die unzerstörbaren und wartungsarmen Roll- bzw. Digitaldisplays aus verschiedenen Metallen, Acrylscheiben, Kunststoffen und mit Stromversorgung willkommen zu heißen.

 

Fotos: Franziska Harnisch & Ramona Taterra

ACHTUNG studio exhibition | 16.12.2018

During our ACHTUNG studio christmas exhibition you will find amazing art and illustration on 16th of december. Join us for a Glühwein, waffles and cookies!

Have a closer look at the work of
› Ramona Taterra
› Sonia Klajnberg
› Janna Baibatyrova
› Franziska Harnisch etc.

We hope to see you all there! Bring your friends, too, if you like!

16.12.2017 // von 15 – 20 Uhr
Kunstquartier Bethanien // Mariannenplatz 2 // 10997 Berlin // Raum K43

?: ↵↓→ :!

How to find us in Kunstquartier Bethanien:
Pass trough the entrance hall.
Turn to the left into direction of “3 Schwestern”.
Use the door opposite the restaurant and walk down the stairs.
Once downstairs, walk straight ahead along the corridor for 50 m and you’ll find us 🙂

Fi-Naaa-Leeeee.

Nach einem wunderschönen Wochenende auf dem Land, kam ich gestern wohl mit etwas Rückenwind und ausgeruhten Augen zurück an meine Arbeit. Die letzte der sechzehn Platten war zwar schon vorgezeichnet, d. h. das Motiv übertragen, aber abgesehen von den Hauptlinien hatte ich noch nichts geritzt. Es ist ein zeitintensiver Prozess, die ganzen feinen Details anzulegen und dabei die Regelmäßigkeit der Muster nicht ganz außer Acht zu lassen. Irgendwann (oder leider) schleicht sich dann auch ein gewisser Belastungsschmerz in die Muskeln der Arbeitshand … Trotzdem war die LETZTE PLATTE nach einem fünfstündigen Radiernadelmarathon fertig für’s Säurebad. Jippieh!

Gedruckt wird aber erst im kommenden Jahr. Das Motiv und ich brauchen nach der intensiven Beschäftigung der vergangenen 8 Wochen ein bisserl Distanz und meine Augen und Hände etwas Ruhe.

23.11.2018 | RT5-Auktion

Räder_Version-1_01©Ramona_Taterra_2018

ohne Titel | 2018 | Radierung | 52 × 39 cm | Auflage: 2

 

Freitag, 23.11.2018
18.00 Uhr Vernissage
ab 19.30 Uhr  Kunstauktion

Katalog unter www.rt5.de

Goldberger Saal im Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85
10623 Berlin