Aus dem Skizzenbuch: Amorgos

Nach zweieinhalb Wochen auf der üppig blühenden und rauhen Kykladen-Insel Amorgos ist hier meine kurze Ein-Wort-Zusammenfassung:

HERRLICH!!!

 

Nun zur Mehr-als-ein-Wort-Zusammenfassung: Viele Wanderungen quer über die Insel, zünftig und rustikal und in soliden Mengen essen, bemerkenswerte Begegnungen mit gutgelaunten Zwei- und Vierbeinern, tolle Gespräche (mit den Zweibeinern), im März bei fiesem Wind anbaden, mit den unzähligen Insel-Katzen spielen, Lizard-Watching, Sonnenuntergänge über dem Meer angucken, Sonnenaufgänge über den Bergen angucken, Bergdörfer wegen des griechischen Kaffees (Tholaria) oder des Schokoladenkuchens (Langarda) besuchen, am Strand rumlungern, Steine schnipsen und ein bißchen zeichnen.

Als ich auf der achtstündigen Fährfahrt von Aegiali im Slalom durch Mittelmeer nach Piraeus mit dem jungen, vielversprechenden Zeichner Leopold zusammensaß und wir gemütlich ein paar Stunden zeichneten, sind die beiden Portraits enstanden – eines von seinem fotografie-interessierten Bruder Julius und eines von der in Berlin ansässigen Fotografin Sabine.

Herzlichen Dank nochmal an die beiden Inselexperten Alexander Gumz und Michael T. Pritchard für die ausgezeichneten Tips! Bleibt nur eine Feierabend-Bier-Frage: Fix oder Mythos? …

 

div. Skizzen / Bleistift, Fineliner, Aquarell / 27 x 21 cm

“Ich glaub, es sieht nach Regen aus”

Radierung / Strichätzung
30 x 20 cm
(Editionsgröße unklar)

Inzwischen …

“Jippieh” – Radierung

Kupferplatte

Motivgröße 10 x 22 cm / Strichätzung und Aquatinta

nach der gleichnamigen Zeichnung aus dem Jahr 2009

 

“Cover version” – Zeichnung

Tusche auf Papier / 4 Farben / 103 x 78 cm

frei (und um einiges größer) nach dem Kupferstich „Rhinocerus“ von Albrecht Dürer aus dem Jahre 1515

 

“Troja” – Auftragsarbeit

3 Plastiken für eine Theaterproduktion

(Premiere im Sommer diesen Jahres)

 

o.T. – Woche 3

Jedes Mal ein bißchen anders!

Die erste Woche von “o.T. (2016)”

Die erste Woche unserer Ausstellung ist vorüber. An jedem Abend dokumentierte ich den Zustand der Skulptur ohne Titel, die in der Ausstellung im letzten Raum zu finden ist und einlädt, sie zu bemalen oder zu bekritzeln. An jedem Abend wird das Gesicht wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Jedoch schleichen sich mit der Zeit kleine Spuren und Kratzer ein, die von den ehemaligen Bemalungen zurückbleiben.

END|SPIEL|ZEIT_Ausstellung_07©Ramona_Taterra_2016
o.T. (2016) // Bemalung

Alte Arbeiten, neue Versionen

Zwischenstand nach der letzten Woche. Das Gesicht ist fertig geschliffen, gespachtelt, geschliffen – und mit Tafellack gestrichen. Danke an Lisette Schürer für das Maskenspiel. Das dritte Jewel Suicide Kit ist auch fertig montiert. Auf zum nächsten Schritt.

Achja, für die Ohren: Agathie Christies Hercule Poirot in “Das Böse unter der Sonne”