Lebewohl, Litfaßsäule (Teil 2)

An diesem Wochenende habe ich das Atelier bei diesem kurzfristigen Blitzfrühling einmal mehr auf die Straße verlegt. Vielen Dank an A.J. für die großartige Unterstützung!

Lebewohl, Litfaßsäule

Die klassische, althergebrachte Litfaßsäule verschwindet nach 164 Jahren aus dem Stadtbild – obwohl sie eine Ur-Berliner Erfindung ist.

Mike Wilms & Christian Gehrke / Berliner Zeitung / 28.01.2019

 

Schade … aber nichts ist für immer. Bleibt nur, sich in den kommenden Wochen gebührend von den Betondinosauriern zu verabschieden und stattdessen die unzerstörbaren und wartungsarmen Roll- bzw. Digitaldisplays aus verschiedenen Metallen, Acrylscheiben, Kunststoffen und mit Stromversorgung willkommen zu heißen.

 

Fotos: Franziska Harnisch & Ramona Taterra

ACHTUNG studio exhibition | 16.12.2018

During our ACHTUNG studio christmas exhibition you will find amazing art and illustration on 16th of december. Join us for a Glühwein, waffles and cookies!

Have a closer look at the work of
› Ramona Taterra
› Sonia Klajnberg
› Janna Baibatyrova
› Franziska Harnisch etc.

We hope to see you all there! Bring your friends, too, if you like!

16.12.2017 // von 15 – 20 Uhr
Kunstquartier Bethanien // Mariannenplatz 2 // 10997 Berlin // Raum K43

?: ↵↓→ :!

How to find us in Kunstquartier Bethanien:
Pass trough the entrance hall.
Turn to the left into direction of “3 Schwestern”.
Use the door opposite the restaurant and walk down the stairs.
Once downstairs, walk straight ahead along the corridor for 50 m and you’ll find us 🙂

Fi-Naaa-Leeeee.

Nach einem wunderschönen Wochenende auf dem Land, kam ich gestern wohl mit etwas Rückenwind und ausgeruhten Augen zurück an meine Arbeit. Die letzte der sechzehn Platten war zwar schon vorgezeichnet, d. h. das Motiv übertragen, aber abgesehen von den Hauptlinien hatte ich noch nichts geritzt. Es ist ein zeitintensiver Prozess, die ganzen feinen Details anzulegen und dabei die Regelmäßigkeit der Muster nicht ganz außer Acht zu lassen. Irgendwann (oder leider) schleicht sich dann auch ein gewisser Belastungsschmerz in die Muskeln der Arbeitshand … Trotzdem war die LETZTE PLATTE nach einem fünfstündigen Radiernadelmarathon fertig für’s Säurebad. Jippieh!

Gedruckt wird aber erst im kommenden Jahr. Das Motiv und ich brauchen nach der intensiven Beschäftigung der vergangenen 8 Wochen ein bisserl Distanz und meine Augen und Hände etwas Ruhe.

Schritt 2: Los geht’s

Die Sommerpause ist vorrüber. Seit einer Woche bin ich zurück und kann fortsetzen, was vor 4 Wochen liegengeblieben ist.

Alle Vorzeichnungen sind gemacht. Fleiß und Geduld und Hornhaut an den richtigen Stellen der Hände sind gefragt für’s Aussägen der Einzelformen für das neue Radierungsmotiv. Vier kleine Formen haben ich gestern geschafft unter Zuhilfenahme von Terry Pratchetts Audiobook “Men at arms”. Heute fühlen sich meine Hände an wie aufgepustete Gummihandschuhe … Wenn ich alle 16 Formen fertiggesägt habe, kann ich bestimmt Basketbälle zerquetschen.

Sie ist angekommen

Foto: Jeremy Goldhaber-Fiebert

Endlich. Nach all den “Jahren”! Es hat nur dreieinhalb Wochen gedauert, bis die Zeichnung dann doch mal an ihrem Bestimmungsort eingetroffen ist. Der neue Besitzer ist ebenso erfreut wie ich und hat die “Springerin” gleich zum Rahmenbauer gebracht.

Aus dem Skizzenstapel:

2 Zeichnungen | Format 32 x 24 cm | Aquarell | 2015 & 2017

Gerade beim Aufräumen gefunden.

Die Isohypsen auf der linken Seite bildeten den Auftakt zu einer aufwendigen, großen Zeichnung. Die rennende Figur auf der rechten Seite könnte Grundstein für eine neue, große Zeichnung sein. Noch suche ich nach dem ‘richtigen’  Winkel. Aber lange wird es nicht mehr dauern.

Aus dem Skizzenbuch: Amorgos

Nach zweieinhalb Wochen auf der üppig blühenden und rauhen Kykladen-Insel Amorgos ist hier meine kurze Ein-Wort-Zusammenfassung:

HERRLICH!!!

 

Nun zur Mehr-als-ein-Wort-Zusammenfassung: Viele Wanderungen quer über die Insel, zünftig und rustikal und in soliden Mengen essen, bemerkenswerte Begegnungen mit gutgelaunten Zwei- und Vierbeinern, tolle Gespräche (mit den Zweibeinern), im März bei fiesem Wind anbaden, mit den unzähligen Insel-Katzen spielen, Lizard-Watching, Sonnenuntergänge über dem Meer angucken, Sonnenaufgänge über den Bergen angucken, Bergdörfer wegen des griechischen Kaffees (Tholaria) oder des Schokoladenkuchens (Langarda) besuchen, am Strand rumlungern, Steine schnipsen und ein bißchen zeichnen.

Als ich auf der achtstündigen Fährfahrt von Aegiali im Slalom durch Mittelmeer nach Piraeus mit dem jungen, vielversprechenden Zeichner Leopold zusammensaß und wir gemütlich ein paar Stunden zeichneten, sind die beiden Portraits enstanden – eines von seinem fotografie-interessierten Bruder Julius und eines von der in Berlin ansässigen Fotografin Sabine.

Herzlichen Dank nochmal an die beiden Inselexperten Alexander Gumz und Michael T. Pritchard für die ausgezeichneten Tips! Bleibt nur eine Feierabend-Bier-Frage: Fix oder Mythos? …

 

div. Skizzen / Bleistift, Fineliner, Aquarell / 27 x 21 cm

Viva la vida

Federzeichnung / Wettbewerbsbeitrag
27 x 35 cm
Tusche auf Papier

Achtung Studio Christmas exhibition: 09. & 10.12.2017

 

This year again you will find amazing art and design during the Achtung Studio’s Christmas market on 9th and 10th of december.
Glühwein, other drinks, waffles and cookies of course will be served in a happy mood!

Have a closer look at new pieces of
› Janna Baibatyrova
› Alexandre Dujardin
› Sonia Klajnberg
› Anaïs Heraud Louisadat
› Ramona Taterra

We hope to see you all there! Bring your friends, too, if you like!

9. – 10.12.2017 // von 14 – 19 Uhr
Kunstquartier Bethanien // Mariannenplatz 2 // 10997 Berlin // Raum K43

 

 

?: ↵↓→ :!

How to find us in Kunstquartier Bethanien:
Pass trough the entrance hall.
Turn to the left into direction of “3 Schwestern”.
Use the door opposite the restaurant and walk down the stairs.
Once downstairs, walk straight ahead along the corridor for 50 m and you’ll find us 🙂