16.06.17 – open studios & open house

Sommerfest im Kunstquartier Bethanien 2018

Mit Arbeiten von

› Renaud Helena
› Jana Baibatyrova
› Sonia Klajnberg
› Ramona Taterra

15 – 21 Uhr
Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2 | K43 (Basement)

 

???…: ↵↓→ :…!!! How to find us in Kunstquartier Bethanien:
Pass trough the entrance hall.
Turn to the left into direction of “3 Schwestern”.
Use the door opposite the restaurant and walk down the stairs.
Once downstairs, walk straight ahead along the corridor for 50 m and you’ll find us.

BBK-Druckwerkstatt: neue Radierung

Version 1 | 3farbige Radierung, 5 Platten | Edition: 2 | Büttenpapier 60 x 40 cm

Version 2 | 5farbige Radierung, 5 Platten | Unikat | Büttenpapier 2x 60 x 40 cm

Nach zwei Drucktagen in der Druckwerkstatt des BBK sind zwei neue Radierungen in kleiner Auflage entstanden. Die Drucke sind aufwendig herzustellen, da sie aus 5 einzelnen Platten bestehen. Die blaue Version ist dreifarbig, die bunte Version sogar fünffarbig. Beide Versionen wurden in je 3 Durchgängen gedruckt. Abgesehen davon, daß die Platten gleichmäßig ausgewischt werden sollten, empfinde ich es nach wie vor als Herausforderung, daß Papier nicht mit meinen Dreckpfoten einzusauen. Keine Ahnung, wie andere Leute das bewerkstelligen, die bei der Vorbereitung nicht mal Handschuhe tragen …

 

 

Immatrielles Kulturerbe!

Seit diesem Frühling zählen die künstlerischen Drucktechniken – insbesondere Tief-, Hoch-, Flach- und Durchdruck – laut der deutschen Unesco-Kommsion offiziell zum immatriellen Kulturerbe unseres Landes, wie auch der Pfingsttanz, die Amateurmusikpflege und das Dokumentarspiel „Landshuter Hochzeit, 1475“. Jippieh! Die Falknerei, das Hebammenwesen und die Brotkulur reihen im übrigen auch dort ein. Ein Verzeichnis über alle Einträge existiert, und soviel sei vorweggenommen: eine wilde Mischung, aber unglaublich unterhaltsam und überraschend! Hier ist der Link zur Unesco-Pressemitteilung bezüglich der Neuaufnahme der künstlerischen Drucktechniken in die Riege der immateriellen Kulturgüter. Zukünftig wird mein Schaffen durch viel mehr Erfurcht geprägt sein angesichts der kulturhistorischen Relevanz! Oh, schwarze Kunst, die Du schon Jahrhunderte überdauert hast … endlich stehst Du auf DER Liste. Herzlichen Glückwunsch!

Nun zum praktischen Teil: Ich habe inzwischen 5 verschiedene Radierplatten vorbereitet, das Kupfer zurechtgesägt, die Kanten geschliffen, Vorder- und Rückseiten lackiert, das Motiv graviert, das Motiv im Säurebad geätzt und die Platten gereinigt. Ein zeitinsensives Unterfangen! Bei zwei Druckterminen habe ich mal flüchtig erprobt, was die neuen Platten so hergeben, und bin sehr zufrieden mit den Resultaten. Bis zum nächsten Termin in der Druckwerkstatt  ist glücklicherweise noch Zeit, so daß ich mir in Ruhe Gedanken zur Farbgebung und zur Komposition machen kann.

 

 

 

Aus dem Skizzenstapel:

2 Zeichnungen | Format 32 x 24 cm | Aquarell | 2015 & 2017

Gerade beim Aufräumen gefunden.

Die Isohypsen auf der linken Seite bildeten den Auftakt zu einer aufwendigen, großen Zeichnung. Die rennende Figur auf der rechten Seite könnte Grundstein für eine neue, große Zeichnung sein. Noch suche ich nach dem ‚richtigen‘  Winkel. Aber lange wird es nicht mehr dauern.

Aus dem Skizzenbuch: Amorgos

Nach zweieinhalb Wochen auf der üppig blühenden und rauhen Kykladen-Insel Amorgos ist hier meine kurze Ein-Wort-Zusammenfassung:

HERRLICH!!!

 

Nun zur Mehr-als-ein-Wort-Zusammenfassung: Viele Wanderungen quer über die Insel, zünftig und rustikal und in soliden Mengen essen, bemerkenswerte Begegnungen mit gutgelaunten Zwei- und Vierbeinern, tolle Gespräche (mit den Zweibeinern), im März bei fiesem Wind anbaden, mit den unzähligen Insel-Katzen spielen, Lizard-Watching, Sonnenuntergänge über dem Meer angucken, Sonnenaufgänge über den Bergen angucken, Bergdörfer wegen des griechischen Kaffees (Tholaria) oder des Schokoladenkuchens (Langarda) besuchen, am Strand rumlungern, Steine schnipsen und ein bißchen zeichnen.

Als ich auf der achtstündigen Fährfahrt von Aegiali im Slalom durch Mittelmeer nach Piraeus mit dem jungen, vielversprechenden Zeichner Leopold zusammensaß und wir gemütlich ein paar Stunden zeichneten, sind die beiden Portraits enstanden – eines von seinem fotografie-interessierten Bruder Julius und eines von der in Berlin ansässigen Fotografin Sabine.

Herzlichen Dank nochmal an die beiden Inselexperten Alexander Gumz und Michael T. Pritchard für die ausgezeichneten Tips! Bleibt nur eine Feierabend-Bier-Frage: Fix oder Mythos? …

 

div. Skizzen / Bleistift, Fineliner, Aquarell / 27 x 21 cm

Viva la vida

Federzeichnung / Wettbewerbsbeitrag
27 x 35 cm
Tusche auf Papier

Neue Radierung

 

Der erste Druck mit zwei fertigen Kupferplatten, ein Test nur, ist gemacht.

Das Ergebnis erscheint mir sehr vielversprechend. Da muß ich geschwind nur noch zwei, drei andere Kupferplatten zurechtsägen, feilen, lackieren, zeichnen, ätzen und reinigen … und schon ist alles bereit für eine Druckarie!